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Kursnummer: D51124

Info: Als die UdSSR zusammenbrach, bekamen die osteuropäischen Länder die Chance, ihr Schicksal in eigene Hände zu nehmen und neue, demokratisch strukturierte Staaten aufzubauen. Die EU hat sie darin unterstützt und viele von ihnen in den Kreis der EU-Mitglieder aufgenommen. Abgesehen von den zu respektierenden Aufbau- und Entwicklungsschwierigkeiten zeigt sich aber jetzt, dass mehrere dieser früheren Ostblockstaaten - insbesondere Polen und Ungarn - nicht nur keine Fortschritte in ihrer demokratischen Entwicklung machen sondern eher Rückschritte. So schränken etwa Polen und Ungarn die Rechtsstaatlichkeit immer weiter ein. Sie beschneiden die Rechte von Minderheiten und die Gleichheit von Mann und Frau. Wir müssen leider feststellen, dass mehrere dieser Länder sich nicht integrieren sondern immer weiter wegriften von Europa. Das Gegenargument, jedes Land müsse seine Probleme selbst lösen ohne Einmischung von außen, überzeugt nicht. Denn Europa kann nur funktionieren, wenn demokratische Grundwerte in allen Mitgliedsstaaten die gemeinsame Basis sind. Haben wir diese Länder zu früh in die EU aufgenommen? Oder haben wir vielleicht nicht erkannt, dass diesen neuen Staaten zwar die wirtschaftliche Kooperation sehr willkommen war, sie aber kein Interesse an unseren demokratischen Grundwerten hatten? Was könnte die EU jetzt tun?
Was meinen Sie?

Kosten: 8,00 € € (Ermäßigung möglich)

Datum Zeit Straße Ort
30.04.2018 19:00 - 20:30 Uhr Max-Heimbucher-Straße 1 vhs Holzkirchen-Otterfing e.V.; vhs-Raum 02

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